Startschuss für die Steuerberaterplattform

Bis Ende 2022 soll die deutsche Verwaltung flächen­deckend digitalisiert sein. So sieht es das „Gesetz zur Verbesserung des Online­zugangs zu Verwaltungs­leistungen“ (OZG) vor. Danach sollen Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungs­leistungen über Verwaltungs­portale auch digital anbieten und diese Portale zu einem Verbund verknüpfen. Darüber hinaus muss eine IT-Infrastruktur entstehen, die Bürgern und Unternehmen einen einfachen Zugriff auf diese Leistungen ermöglicht.

Um die Interessen des Berufs­standes in dieser Welt der rasant voran­schreitenden technologischen Entwicklung vor dem Hintergrund der gesetzlichen Erfordernisse bestmöglich zu verfolgen, zudem die Selbst­verwaltung in einem digitalisierten Zeitalter nicht aus der Hand zu geben, wird den Steuer­beratern eine eigene digitale Infrastruktur zur Verfügung gestellt. 

Die Bundes­kammer­versammlung beschloss deshalb im September 2020 eine Steuer­berater­plattform einzurichten und – als ersten Anwendungsfall der Plattform – ein besonderes elektronisches Steuer­berater­postfach (beSt) zum 1.1.2023 zur Verfügung zu stellen. 

Im Laufe des Jahres werden die Pilotanwendungen gestartet, damit die Steuerberaterplattform und das beSt pünktlich an den Start gehen können. Die Nutzung des beSt ist nur über die Steuerberaterplattform möglich. Um diese Plattform nutzen zu können, genügt grundsätzlich eine einmalige Identifizierung und Authentifizierung. Diese erfolgt über den neuen Personalausweis (nPa) mit eID. Wir liegen im Zeitplan – bereiten auch Sie sich jetzt vor!

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