GwG und Transparenzregister

Seit Einführung des neuen Transparenzregisters unterliegen ab dem 1. Oktober 2017 alle inländischen juristischen Personen des Privatrechts und eingetragenen Personengesellschaften (ausgenommen von BGB-Gesellschaften) den bußgeldbewehrten Pflichten nach § 20 Geldwäschegesetz (GwG).

Was ist zu tun? Für Steuerberatungs- und Partnerschaftsgesellschaften ist zumindest die Überprüfung, ob eine Meldepflicht besteht, zunächst zwingend erforderlich. Die Meldepflicht gilt als erfüllt, wenn die Angaben bereits in einem anderen öffentlichen Register elektronisch zugänglich sind, § 20 Abs. 2 GwG.

Ist die Meldepflicht nicht erfüllt, müssen die Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten an das Transparenzregister bis zum 1. Oktober erfolgen. Verstöße gegen die Transparenzpflichten gem. § 20 Abs. 1, 3 GwG wie eine unterlassene, unrichtige oder nicht rechtzeitige Meldung können mit Bußgeldern sanktioniert werden.

Nähere Informationen zum Thema Geldwäsche, zur Registrierung und zum Verfahren bzgl. der Meldung wirtschaftlich Berechtigter im Transparenzregister finden Sie nach Ihrem Login im mitgliedergeschützten Bereich (unter dem Reiter "Berufsfeld Steuerberatung" bitte "Geldwäsche" anklicken).